Ich heiße Hannelore Hornig und besitze seit 1989 Berner Sennenhunde, die ich
in unserem Garten und im Haus halte. Unser Grundstück am südlichen Stadrand
von Münster gelegen, grenzt direkt an Feld und Wald und bietet mit Größe und
Zuschnitt gute Voraussetzungen für Hundezucht. Bereits mit unserer ersten Hündin,
Aska vom Rothaargebirge, versuchte ich eine Zucht aufzubauen. Leider erfolglos.
Nach Askas Tod kam Anja als Welpe zu uns. Mit Anja haben wir den Grundstein für
den Zwinger vom Bökenhorst legen können.
Als engagierte Hundehalterin ist es mir ein Anliegen, wesensfeste, gesunde und
langlebige Sennenhunde zu züchten. Durch regelmäßige Schulungen bei den
Züchterseminaren des SSV versuche ich, auf dem aktuellen Stand der Hundezucht
zu bleiben. Schon bei der Verpaarung wähle ich den Deckrüden anhand der
Ahnentafeln, der Zuchtwertschätzungen, der Körberichte und natürlich auch
nach persönlicher Beobachtung sorgfältig aus. Neuerdings ist die
Dogbase-Datenbank sehr hilfreich zur Verpaarungsplanung. Der Deckakt erfolgt ohne
Zeitdruck und Zwang im Beisein des der Halter beider Elterntiere. Selbstverständlich
wird der Gesundheitszustand der Elterntiere vorher untersucht und der günstigste
Deckzeitpunkt tierärztlich festgestellt.
Die Geburt erfolgt in einer geräumigen Wurfkiste, die in einem eigens dafür
hergerichteten Raum in unserer Wohnung steht. Dass die Hündin kurz vor der
erwarteten Niederkunft nicht aus den Augen gelassen wird und ein Tierarzt für
den Notfall bereitsteht, ist selbstverständlich. Nach dem Wurf wird das gesamte
Welpenlager gereinigt und so gut wie möglich sauber und keimarm gehalten. Während
der ersten Woche wird der Wurf rund um die Uhr unauffällig beobachtet. Während
der ersten drei Wochen werden fremde Personen nicht an das Wurflager gelassen,
damit Welpen und Mutterhündin möglichst nicht mit zusätzlichen Keimen
konfrontiert werden.
Mit etwa 4 Wochen dürfen die Welpen die Umgebung in unserem Garten tagsüber
erkunden. Nachts schlafen die Welpen ab der 6. Woche in einem eigens
hergerichteten isolierten und im Bedarfsfall beheizten Welpenhaus. Ab diesem
Zeitpunkt achten wir auch darauf, dass die Welpen mit möglichst vielen Menschen
und auch anderen Hunden liebevollen Kontakt bekommen. Dabei ist es uns wichtig,
dass die künftigen Besitzer auch schon mehrfach Kontakt mit "ihrem"
Welpen bekommen.
Mit etwa 9 bis 10 Wochen und wenn das vorgeschriebene Gewicht erreicht ist,
wird der Wurf vom SSV-Zuchtwart abgenommen und anschließend mehrfach entwurmt
und geimpft den neuen Besitzen übergeben. Die neuen Besitzer erhalten von uns
das gewohnte Futter für die ersten Tage und eine schriftliche Verhaltens- und Fütterungsanweisung.
Selbstverständlich stehen wir während des gesamten Hundelebens für Fragen und
Hilfestellungen zur Verfügung.
Die Zucht von Rassehunden ist mir nur möglich, weil mich während der Aufzucht
meine Mutter, meine Freundin und natürlich
mein Ehemann umfassend unterstützen.
[Zwingerurkunde] [Züchterzertifikat]
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